Samstag, 31. Juli 2010

Windkanal





Björn sitzt mit einem Freund zusammen und guckt Urlaubsbilder an. Die Bilder sind von 2003 und er sieht sie grad zum ersten Mal. Deswegen kann er gar nicht damit aufhören, und irgendwie scheint auch ungeklärt wie die Fotos plötzlich aufge- taucht sind; der Freund hat sie gefunden und mitgebracht.
Das heitere Beruferaten will ich hier nun gar nicht fortsetzen, auch wenn es sich förmlich anbietet. Ich hätte getippt dass Björn studiert, aber falsch; er ist Ingenieur und arbeitet an der Entwicklung von Trans-portflugzeugen im Windkanal. So ein Flug- zeug, das verrät mir Björn, erlebt die Hälfte seiner Entwicklungszeit im Wind- kanal: "Erst mal wird das Modell ca. 2000 Stunden getestet. Dann wird der Prototyp gebaut und der wird nochmal genau so lange getestet." Gleich hier um die Ecke steht der "Windkanal der Superlative" wie der Kölner Stadtanzeiger titelt; es sei der "effektivste der Welt". Mehrere Länder sind am Unternehmen beteiligt, aber irgendwo muss er ja schließlich stehen.
Als Bjoern aufsteht bin ich gleich noch mal erstaunt; diesmal hab ich mich bei seiner Größe verschätzt.
Björn sits together with a friend and is looking at some vacation photos. Those photos are from 2003 and he never saw them before, so he can't stop looking at them. Furthermore it seems to be kind of mysterious how they suddenly appeared; the friend just found them and brought them along.
Actually I don't want to continue the "What's your line?" thing, although it would seem the thing to do. I would have guessed that Björn is a student: wrong guess. He is an engineer and works in developing transport planes in the windtunnel. A plane, that's what he tells me, is half of it's developing time situated in the wind tunnel: "First the development model is tested for about 2000 hours. Then the the prototype will be built and again tests are taking place for the same duration. Close to cologne the "Windtunnel of the super- latives" is located. It is a cooperation be- tween France, Great Britain, the Nether- lands and Germany; but it needed to find a homebase somewhere.
When Björn is standing up I'm surprised again; this time a made a wrong guess about his height.

Freitag, 30. Juli 2010

Was bin ich?





Diese Dame lebt in Luxemburg und welch- em Beruf sie nachgeht lässt sie andere gerne raten; da kommt nämlich keiner drauf. Nicht weil der Beruf so ungewöhnlich wäre. Aber durch die Art wie sie sich kleidet stiftet sie offenbar stets Verwirr- ung in den Köpfen derer, die mit mehr Klischee rechnen. Mich persönlich will ich da gar nicht ausnehmen; ich bin ebenfalls zuerst überrascht. Nun hab auch ich Spaß am Spiel, und mach' es etwas spannend. Nicht mal die 'typische Handbewegung' aus Robert Lembkes Rateshow ( hier schön zu sehen bei Retro-TV) wird hier als Hilfe- stellung geboten. Also; heiteres Berufe- raten...
Titel der amerikanischen Originalversion der Show ist "What's my line?" und hatte als prominente Gäste illustre Persönlich- keiten wie Salvador Dali, Alfred Hitch- cock, oder sogar Yves Saint Laurent (sehr charmant!) zu bieten.
This lady is from Luxembourg and she loves to let other people make a guess about her profession; almost no one is right. Not because her profession is so unusual. But with her way of getting dressed she seems to confuse those, who have more stereotypic ecpectations. I wouldn't have made a right guess either and so she surprises me as well. So, just for the fun of it; make a guess yourself. Like at the show of earlier days: "What's my line?" which has been adapted in germany. But the original version received more illustrious guests concerning the celebrities, like Salvador Dali , Alfred Hitchcock, or even Yves Saint Laurent! (very charming!)


Die Stulpen sind übrigens ganz frisch er- worben und werden gerade das erste mal ausgeführt. Überhaupt hat Frau M. Freude an schöner Kleidung und kauft gerne be- sondere Stücke; der Rock z.B. ist aus der ersten Kollektion einer jungen Designerin aus Mannheim, an deren Namen sie sich leider nicht erinnern kann. Wichtig im Le- ben ist ihr Spass; aber mit dieser For- mulierung ist Frau M. nicht recht zufrie- den: "Ich meine damit, dass ich nicht auf jenseitige, transzendente Erlebnisse aus bin. Das Leben findet hier und jetzt statt; ich denke es ist wichtig, dass man mit einem positiven Blick ins Leben und auf die Dinge sieht."
Rhe leg-cuffs besides are brand-new and out on their first city-stroll. Mrs. m anyway likes to buy extraordinary pieces. Her skirt is from the first cllection of a young german designer; unfortunately she can't remember the name. In life fun is important to her, but she doesn't feel comfortable with the expression: "I mean I'm not looking for otherwordly or transcendently experiences; life happens now. I think it's quite good to have an optimistic and positive view to the world."

Mittwoch, 28. Juli 2010

Teufelskerl





Tobi's bunter Karomix löst bei mir sofort den Fotoreflex aus und ich beeile mich ihn einzuholen. Er schlägt vor dass wir das Foto vor der großen Glasfront machen; " ...weil die auch kariert ist." Soviel, und vor allem so schneller Sinn für's Bild er- staunt mich, allerdings nur kurz: Tobias ist Stuntman beim Film; außerdem tätowiert er andere Menschen, und mit Airbrush arbeitet er auch noch. Wer bei seinem Beruf nun denkt er wäre ein tollkühner Hasardeur der irrt; aus eigenen Beobacht- ungen am Set kann ich berichten, dass ge- rade die Stuntleute in der Regel sehr genau wissen was sie tun, und bestens vor- bereitet sind. Das Risiko ist maximal berechnet. "Die Stunts an sich machen ca. 20% meiner Arbeit aus; der Rest ist Vorbereitung, Autos präparieren, planen." Für Tobias ist glücklich sein im Leben wichtig, und Freiheit. Was ihn glücklich macht? "Die Liebe auf jeden Fall."
Tobi's colorlul variety of chequered patterns prompts my camera-reflex, and I hurry to catch up with him. He suggests to take the photo in front of the huge glass wall; "...it's chequered as well." he says. So much sense for the photo, in just a second, surprises me; but only for a moment. Tobi is a stuntman for the movies and besides he tatoos other people and he also is familiar with airbrushing. Who thinks of him as a daredevil, because of his profession, is wrong; quite often I had the chance to witness the well preparation of the stunt-crews at the set. Especially them are very concious about their doing. The risk is calculated as good as possible. "Stunts itself take only 20% of the time; the rest is preparation and planning." For Tobi it's important to be happy in life. What is it, that can make him happy? "Love, most certainly."



Vor ein paar Tagen hab ich schon mal, zu- mindest indirekt, das Vergnügen mit einem Stuntman gehabt: an mir vorbeigefahren ist ein kleines Motorrad: leider unein- holbar. Gefahren wurde es von einem der aussah wie Evil Knievel; einer der be- kanntesten Show-Stuntleute der Welt, den es früher auch als Spielzeugpuppe mit Motorradabschußrampe gab.

Nachschlag; Klickerklacker hat mal wieder einen guten Tipp gegeben in seinem Kommentar. Und weil Tobi viele Autostunts macht passt das folgende Video so schön zum Thema. Deswegen schieb ich das jetzt schnell noch hinterher.
A few days ago I kind of had the pleasure to meet a stuntman yet; a little bike passed by, unfortunately uncatchable. The guy who was riding it looked like Evil Knievel, one of the most famous show- stunt men of the world. Back in the days there were those little Evil-Knievel-toys, with a launching pad for the bike.


Edit; Klickerklacker brought up Colt Seavers in his latest comment. And for the reason that Tobi does quite a lot car-stunts I add the following video. It fit's perfectly, I think. Thanks Klickerklacker!


Dienstag, 27. Juli 2010

Heute ist Geburtstag





Es gibt so Begegnungen beim foto- grafieren, die sehr schnell auf eine Weise persönlich werden, dass es mir hinterher kaum möglich scheint etwas zur Person zu schreiben. Was mir wirklich in Erinnerung bleibt ist zu persönlich für dieses Medium, und der Rest verblasst irgendwie dahinter. So jedenfalls geht es mir mit dieser Dame. Lange habe ich überlegt wie ich das nun lösen soll, denn ihr Foto wollte ich gerne veröffentlichen. Nun ist eine gute Gelegen- heit gekommen; mein Blog wird heute ein Jahr alt. Und so möchte ich an dieser Stelle einfach mal allen Menschen danken die mir ihr Vertrauen schenken, sich von mir fotografieren lassen, mir etwas über sich erzählen und sogar so private Begegnungen zulassen wie ich es zum Beispiel in diesem Fall erlebt habe. Danke also; mir machen all diese Begegnungen mit den Menschen, das fotografieren und schreiben, das recherchieren und verlinken so enormen Spaß, dass es jetzt noch ein lustiges Liedchen gibt:
Sometimes while I'm out shooting I get in touch with people in such a personal way that I'm hardly able to write some words about them. The things that I really keep in mind are too private for the web, and the rest is fading away somehow. This is what happened when I met this wonderful lady, and I always tried to figure out how I could solve this problem; I definitely wanted to post her picture. Now a good opportunity arises; today is my blog's first birthday. So I take my chance to say thank you to all the people who allow me to take pictures of them, who tell me something about their life and who make it possible, that brief encounters become so personal, like I experienced it in this special case. Thank you; I enjoy all that so much; taking pictures, talking to the people, the little researches.... Due to that here's a short lilt;



Kapelle Petra spielt auf. (Zugegeben; die erste Hälfte ist ein bisschen schöner.)
Here is Kapelle Petra.Ok, the first part is the better one, I have to admit.

Montag, 26. Juli 2010

Sommermädchen





Die Überschrift ist keineswegs respektlos gemeint. Sie gibt einfach nur wieder was mir spontan durch den Kopf schießt, als ich diese Dame neben mir auf der Strasse sehe. Frau K. erzählt mir dass sie 30 Jahre lang im kirchlichen Rahmen mit Menschen gearbeitet hat. Auf meine Frage worauf es für sie im Leben ankommt nennt sie auch eine ganze Reihe von Qualitäten, die mit Kommunikation und Zwischenmenschlich- keit zu tun haben; aber auch Demut und Frieden.
Eines Tages hat sie sich dann entschlossen Malerei zu studieren: "...und seitdem bin ich in dem Bereich tätig; als Malerin." Leider soll ich lieber keinen Link auf ihre Seite setzen, dabei sind die Bilder äußerst sehenswert. Frau K. 's Haarfarbe ist übri- gens ganz natürlich und komplett unge- färbt.

Nachtrag; nun darf ich erfreulicherweise doch die Homepage der Künstlerin nennen. Vielen dank dafür!
The headline 'summergirl' definitely is not meant disrespectfully. It's just what crossed my mind when I saw this lady, standing beside me on the street. Mrs. K. tells me, that she has been working with humans for about 30 years; in churchly surroundings. For this reason she replys my question, what to her mind is important in life, with a list of qualities concerning communication and inter-personal affairs. But she also mentions humbleness and peace.
One day she decided to study painting: "...and that's what I do now; I'm a painter." Unfortunately she didn't want me to put a link on her site, but I can tell that her paintings are wort seeing them.. Mrs. K's hair, besides, is completely natural and undyed.

Edit: Finally and luckily I now may put a link on the artists site. Thanks!

Donnerstag, 22. Juli 2010

Stumme Zeugen





Mike ist aus Amsterdam und schon vor Melt-beginn auf dem Ferropolis-Gelände weil Freunde von ihm dort spielen. Er ist ein ausgesprochener Festival-Typ und all die bunten Bändchen an seinen Armen sind stumme Zeugen wilder Open-Air-Nächte. Wenn er alle Einlass-Bändchen anbehalten würde wären seine Arme voll davon, sagt er. Mike ist Lehrer und auch er denkt dass weniger die Vermittlung von Wissen seine eigentliche Aufgabe ist, als vielmehr die Schüler zu ermutigen frei zu denken, zu sich selbst zu stehen und Andere anders sein zu lassen. Das bringt ihn noch auf ein weiteres Thema; Gentrifizierung. Mike erzählt dass Amsterdam sich sehr ver- ändert hat in den letzten Jahren und der Spirit von Eigensinn und Mut zur Lücke die Menschen, oder gleich die ganze Stadt, zusehends verlässt. Deswegen wohnt er gerade probehalber ein paar Wochen in Berlin, um mal zu sehen wie es da so zu- geht; "Berlin erinnert mich momantan noch an das Amsterdam von früher; viele Menschen mit vielen Ideen die sich Räume schaffen in denen sie kreativ sein können, und die so den Flair eines Viertels ent- stehen lassen." Das sich auch dort, und auch nicht erst seit gestern, einiges ändert kann man zB. hier nachlesen. Erfolge beim Erhalt von Ateliers konnten die Künstler des Gänge-Viertels in Hamburg verbuchen. Und wie Amsterdams Stadtplaner Stadt- teilstrukturen sogar unter Zuhilfenahme von jungem Designern gentrifizieren kann man in der Annabelle erfahren.
Mike is from Amsterdam and entered the Ferropolis-Area before Melt started, because some friends of him are playing there. He's definitely the festival-type and all those colored ribbons on his wrists are witnessing this. If he wouldn't cut off some of them his arms were full of those ribbons, he tells me. Mike is a teacher and like them he's of the opinion that his job isn't only about equiping the students with knowledge, but also about encouraging them to find out who they are, to be open-minded and to be able to accept others being different. This brings up another subject to Mikes mind; gentrification. He tells me that Amsterdam changed a lot during the last years; he now is missing the spirit of individualism and originality of the people living there, and moreover among the whole city. For this reason he moved to Berlin for a couple of weeks; to find out how things are going there; "Berlin reminds me on the former Amsterdam. A lot of creatives with great ideas who build up individual spaces for their work, forming the special atmosphere of the districts" In Berlin of course things are changing as well; the gallery at the Postfuhramt in Mitte for examole has to move after 10 years because some well- heeled investor bought the building and plans to open up a shopping-mall sooner or later. In Amsterdam the city-planners are even utilizing young designers for their plans concerning gentrification.

Dienstag, 20. Juli 2010

Side-crew-latein





Das ist Stechhahn, kurz Stechi. Sein Name kommt aus frühester Jugend und hat mit Fass anstechen zu tun. Als ich ihn das erste Mal fotografiere ist er grade auf dem Weg zum Catering-Zelt. Beim 2 Mal will er auf keinen Fall mit leeren Händen dastehen und posed ein bisschen herum. Seinen Bart hat er, damit er nicht wie 15 aussieht, sagt er und lacht; das tut er eigentlich immer wenn ich ihn sehe (...oder er mich??). Das Spaß auch seine Antwort auf meine Frage ist, brauche ich vermutlich nicht zu erwähnen. Beim 3. oder 5 Mal als ich ihn treffe bekomme ich von Stechi und seinem Kollegen eine kleine Einführung in die große Welt der Bühnentechnik.
This is Stechhahn, short Stechi. His name came up in his early youth and has some- thing to do with broaching a cask. When I take my first picture of him he's on his way to the catering-tent. The second time he definitely want's to be shown working and so he strikes some poses for me. He tells me that he's got his beart so that he won't look like 15, and he laughs saying that. That's what he mostly does when I see him (or when he sees me?), and there's no need to say that fun is his answer on my question as well, I guess. The third or fifth time I meet him he stands together with a colleague and they tell me quite some things about the unknown world of stage machinery.


Weil sie in mir eine staunende Zuhörerin gefunden haben verwirren sie mich mit immer neuen Zahlen; ich höre von Festi- vals mit 80.000 Besuchern, 360 Grad Bühnen, deren Anlieferung allein 15 Lkw's erfordern (ohne Licht und Sound-Technik), nochmal 15 Lkw's für eben diese Technik und allerlei Dingen dieser Art mehr, immer mit der Attitüde von; "...das hier ist noch gar nichts." Was soll ich da erwidern? Ich kann nur hoffen nicht allzu schlicht geguckt zu haben, und wieder zuhause forsche ich mal nach dem besucherstärksten Festival jemals; ich glaube das war Woodstock. Seinerzeit haben die Veranstalter mit ca. 60.000 Besuchern gerechnet und sich dabei gründlich verschätzt; 500.000 waren es am Ende. In diesem Video gibt's auch ein paar Bilder vom Aufbau damals.
For the reason that they found an amazed listener in me they confuse me over and over again with informations;they tell me about festivals with 80.000 visitors, stages with 360 degree view, which need about 15 trucks just to be delivered (without sound and light equipment), again 15 trucks for this equipment and a lot more things like this, always with the attidude of "...this here is nothing yet." What can I answer? I hope that I didn't look too stupid, and back home I did my little research about the festival with the largest number of visitors. Woodstock, I suppose. The organizers calculated on 60.000 and they were totally wrong. About 500.000 visitors finally showed up. This video shows some pictures of the woodstock-set up-crew.

Montag, 19. Juli 2010

Möglichmacher





Das ist Schuh, ganz leicht abzulesen an der Tätowierung am Hals. Dass in all den Bau- und Technikteams beim Melt zahlreiche ungewöhnliche Namen anzutreffen waren habe ich ja bereits erwähnt. In diesem Fall leitet sich der Rufmname vom Nachnamen ab, also ganz simpel eigentlich. Oftmals aber sind die Geschichten zum Namen etwas umfangreicher, und ähnlich wichtig wie der Name selbst. Den Namen seiner Angetrauten hat Schuh sich übrigens auch auf den Hals tätowieren lassen; mit Herz. Seit 11 Jahren ist er verheiratet und hat 2 Kinder. Familie ist auch seine Antwort auf die Frage was ihm im Leben wichtig ist. Und Spaß; übrigens eine der am häufigsten gegebenen Antworten auf dem Ferropolis-Gelände. Und wer bei Spaß nun gleich an Freizeit denkt der irrt in diesem Fall. Im- mer wieder haben immer andere Baujungs mir erzählt dass ihnen die Arbeit hier Spaß macht. Und das muss wohl auch so sein; denn wer bei brütender Hitze schwer trägt, möglichst lange und zu den unterschied- lichsten Zeiten arbeitet, dann im Zelt oder mit Glück im Bus oder Wohnwagen über- nachtet, dem rustikale sanitäre Anlagen zur Verfügung stehen, und der stets um- geben ist von den Kollegen, der sollte diese Arbeit wirklich wollen. Sonst macht das alles nämlich sicher keinen Spaß.
This is Shoe (in german Schuh), easy to read off his tattoo on his neck. That there were a lot of uncommon names around I mentioned before. In this case the first name is deduced from the family name; so, very simple. Mostly the storys behind the names are more subtle and at least as important as the name itself. The name of his wife besides is also tattooed on Schuh's neck. Since 11 years he's married, and he's got 2 children. So Family is his answer on my question what he considers important in life. And fun; one of the most given replys at the Ferropolis-area anyway. But who now thinks on time-off is mistaking in this case. Again and again I heard from those crew-guys that they take their work as fun. And that's how it better should be; because who has to carry heavy stuff  during oppressive heat, whose workingday lasts remarkably long, who lives in a tent or with a little luck in a van or a camper for those weeks, using most simple bath- room insatallations and who is always sur- rounded by his colleagues, better sould like his work. Otherwise that won't be fun at all.





Einmal am Tag ist der Eiswagen auf's Ge- lände gefahren und hat richtig leckres Eis verkauft.
Vielen Dank übrigens an Klickerklacker; dein gestriger Kommentar hat mir die heutige Überschrift gestiftet; ich finde das Wort einfach zu passend.  
Once a day the ice cream van entered the area and offered really good ice cream.
Besides; thanks to Klickerklacker; I bor- rwed your word "Those who make it possible" from your yesterday-comment. I think it fits perfectly. 

Sonntag, 18. Juli 2010

Behind the digger-scenes





Um mal was persönliches zu erzählen: Wenn ich als Kind einen Film im Fernsehen gesehen habe (vorzugsweise Derrick) dann habe ich immer überlegt wo wohl die Lampen stehen. Denn ich wußte sie sind da; man sieht sie nur nicht. Ich habe mich auch immer gefragt, wer wohl die Men- schen sind, die da im Nachspann aufge- führt sind. Das ist sicher mit ein Grund für meine Berufswahl. Auf jeden Fall aber stell' ich immer wieder fest; mein Herz gehört den Helden im Hintergrund. Deswegen hier nun, quasi zum wieder-aufwärmen, meine Liebeserklärung an die Helden vom Melt. Tagelang bin ich über das Ferropolis-Ge- lände gelaufen und hab sie beim Arbeiten fotografiert. Mit vielen hab ich ein Schwätzchen gehalten, und immer wieder hab ich mich über den auffällig freund- lichen Umgang untereinander gewundert und gefreut. Ich hab kaum ein Bild vom Festival selbst gemacht. Da war am selben Platz plötzlich eine andere Welt, und ich konnte und wollte nicht so recht hinein.
Hier geht's weiter...
To tell something personal: when I was a child, watching a movie on tv, I always tried to guess where the spotlights are hidden. I knew they were there; I just couldn't see them. And I always wondered who all these people were, listed in the closing-credits. This is a reason for my choice of profession, for sure. But most certainly I can see, that my heart always belongs to the heroes of the background. For this reason, so to say as a little warm-up again, my declaration of love for the melt!-heroes is following. For days I walked the Ferropolis-area, taking pictures of the working crew. With quite some of them I had a little talk, and over and over again I was happily surprised by the gentle cooperation all over the place. I hardly took any picture of the festival itself. Suddenly a different world took the place over, and I didn't really feel like entering it.
Please follow...

Donnerstag, 15. Juli 2010

Kurze Unterbrechung...


Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt; durch eine unvorhersehbare Verkettung glücklicher Umstände, um die es an dieser Stelle nicht gehen soll, befinde ich mich derzeit im Osten der Republik auf einem ehemaligen Tagebau- gelände. Hier findet ab morgen das all- jährliche Melt-Festival statt, und zwar schon zum 13 mal. Das ist eine Zahl die mir am Herzen liegt, und vielleicht ist das der Grund dafür dass es dieses Jahr zum ersten Mal eine Crew-Fotografin gibt; und das bin erfreulicherweise ich selbst. So laufe ich nun bei brütender Hitze von Riesenbagger zu Riesenbühne und halte den ein oder anderen Augenblick fest. Davon gibt es hier reichlich; überall sind Bauteams am Werk und täglich werden es mehr; und das alles vor traumhafter Kulisse. Das war ein An- gebot zu dem ich einfach nicht nein sagen konnte und deswegen ist es hier grade etwas still. Außerdem ist ja obendrein allerorten momentan Blog- Sommer... Das Melt geht bis Sonntag, und dann geht's hier weiter, ich freu mich schon!

Nachschlag: Ein paar Bilder, allerdings recht menschenleer, gibt's hier schon mal zu sehen.
Things never turn out the way you expect; and through some lucky coincidences, which I don't want to point out now, I'm currently staying on a former surface-mining area in the east of germany. From tomorrow on the annually melt-festival is taking place here; for the 13th time.I ilke this number, and maybe that is the reason why for the first time ever this year a crew-photographer is engaged; and I'm happy to say that it's me personally. So now I walk all hot day long from huge diggers to huge stages; catching one or another moment; and there are a lot moments here. And all this in front of a magnificent backdrop. This was an offer which I could'nt refuse, and so it comes that things are pausing here for a moment. And on top of this blog-summer is happening all over the net anyway... The Melt will last till sunday, and then this get's going again. I'm looking forward to it!

Edit; some pictures, indeed mainly devoid of people, can be seen here, to begin with...

Sonntag, 11. Juli 2010

Kleidreise




"Ach, das ist ja interessant", sagt diese Frau als ich frage ob ich sie fotografieren darf; "Ich bin Malerin, und ich spreche meine Modelle auch oft auf der Strasse an." Sie malt Raumbilder, Deckenbilder, Portraits; und sie hat auch schon mal einen Sarg bemalt.  Im September wird sie eine Ausstellung mit großformatigen Menschen- bildern machen. Sie reist gerne; besonders der afrikanische Kontinent hat es ihr angetan. Das spiegelt sich in ihrer Malerei wider, aber auch in ihrer Kleidung; "Ich mag Turbane, und wickele mir oft bunte Tücher um den Kopf." Wichtig im Leben findet sie die Liebe: "...und Leidenschaft; ich mache alles mit Leidenschaft." Ich frage sie was für sie das Gegenteil von Leidenschaft ist: "Apathie, unbeteiligt sein, Laschheit" ist die Antwort, und zur Unterstreichung macht sie müde Augen und knickt ihren Körper ein.
Der chinesische Name des sogenannten Chinakleides ist übrigens Qipao, bzw. Cheongsam und der Legende nach hat es eine Fischerfrau entworfen; ursprünglich als praktisches Arbeitsgewand. Im Westen wurde das Kleid besonders durch den Film "The world of Suzie Wong" von 1960 populär; nach der es hierzulande auch häufig benannt wird. (Proletkult, wär das nicht ein kleines Feature wert?)
"Oh, that's interesting" this lady says when I approach her for a photo; "I'm a painter, and quite often I find my models on the street as well." She paints in rooms, on ceilings, she makes portraits; and she even painted on a cascet once. In september she will open up an exhibition with large-size paintings of humans. She likes to travel, and especially the african continent means a lot to her. That's mirrored in her work, and also in her clothes: "I love turbans, and often I wrap colored fabrics around my head." In life love is important to her; "...and passion. I do everything with passion." I ask her what, in her opinion, the opposite of passion is: " Apathy, being detached, flaccidity." is her answer, and to point that out she makes tired eyes and folds her body.
The chinese name of the china-dress besides is Qipao, res. Cheongsam, and  according to the legend it was originally designed by a fisherwoman, who needed a convenient working-dress. In the western world it became popular back in the 60ies, through the movie "The world of Suzie Wong", and so it's byname came up.
(Proletkult; isn't that worth a little feature?)

Freitag, 9. Juli 2010

Same same but different





Weil die Namen Gao-minying und Puxiaoyne für Europäer so schwer auszu- sprechen und noch viel schwerer zu erinnern sind, haben Chinesen oft eng- lische Namen, wie hier bereits erwähnt. Diese beiden Mädchen aus Shanghai haben sich für Ellen und Sherry entschieden und befinden sich derzeit im Schüleraustausch. Ihre Schuluniform tragen sie auch hier in Köln;  damit ihr Lehrer sie in Menschen- mengen schneller finden kann, erklären sie mir. Gao-minying erzählt, dass sie ohnehin so oft die Uniform tragen, dass es fast komisch ist, sich so zu kleiden wie man möchte. Das finden die beiden aber nicht schlimm; "Wir haben unsere eigenen Gedanken, unsere eigene Meinung; da sind wir anders. Das wir gleich aussehen heisst nicht, dass wir gleich sind." Die Schul- uniform muss übrigens selbst bezahlt werden. Wichtig ist beiden im Leben das "Jetzt". Nicht gestern, nicht morgen sondern jetzt, dieser Moment ist es der zählt.
Shanghai hat, nebenbei bemerkt, unglaub- liche 14,5 Millionen Einwohner. Ich selbst muss dabei übrigens immer an Pippi Lang- strumpfs Geschichte von den Schwalben- nestern denken. Da sieht man mal, welch nachhaltigen Eindruck Kinderbücher hinter- lassen können.  
For the reason that the names Gao-minying and Puxiaoyne are hard to pronounce for european people, and even harder to remember, chinese people quite often have an english name as well, like mentioned before here. These two girls from Shanghai choosed Ellen and Sherry for themeselves., and are currently on a students exchange. They wear their uniforms in cologne, so that it's more easy for their teacher to find them in big crowds, they explain Gao-minying tells me, that they wear their uniform most of the time anyway, so that they feel even a bit strange, when they dress individually. But they don't think that's a problem: "We have our own thoughts, our own opinions; there we're different from others. That we look the same doesn't mean we are the same." The uniform, besides has to be bought by them. Important in life, they think, is "now". Not yesterday, not tomorrow, the moment now is counting.
Shanghai besides, has incredible 14, 5 Millions citizens. I personally always have to think on Pippi Longstockings story about the swallow's  nests when it comes to Shanghai. By this you may consider the influence a childrens book can have.

Mittwoch, 7. Juli 2010

Reden ist Schweigen...


...oder so ähnlich geht doch das Sprichwort los. Ich jedenfalls habe momentan keine Lust zum reden. Weil ich es aber auch nicht machen kann wie Nena vorschlägt habe ich mir zur Abwechslung mal andere Fotomotive gesucht. Und zwar welche die sich derzeit allerorten förmlich aufdrängen. Lauter Fahnen zu veröffentlichen ohne Flagge zu zeigen fällt mir allerdings auch schwer; deswegen hier ein Interview dass der Frage nachgeht ob Fussballnationalstolz zu Rassismus führt, gefunden bei Netz- gegen-Nazis.de. Etwas plätschernder liest sich hingegen ein Gespräch in der Köl- nischen Rundschau (danke Herr Mathieu) über das passende Gemeinschaftsgefühl zum weltmeisterlichen Großereignis. Deutschlands derzeit berühmteste Fahne hängt übrigens in Berlin, gehisst von Ibrahim Bassal. Der musste bereits 2 mal miterleben dass seine Fahne dermaßen polarisiert und Gefühlsstürme verursacht, dass sie ihm jeweils grob entrissen wurde.
Ich persönlich freu mich einfach ganz naiv auf das Spiel; das ist nämlich spannend, und reden muss ich auch nicht. Zum weitergucken hier entlang...
Talk is silver, silence is golden; and today I personally don't feel in the right mood for talking at all. So I decided to make a change for this time, and chose some different subjects for my photos, which are spread out all over the place at the moment in germany. And because it's, different than in other countrys, still a big thing to show patriotism here, in order not to risk the blame of racism, this is quite a well discussed topic in these days. So, to me also it's important to be understood in the right way; here's my point of view: Against racism. Germanys most popular flag besides currently is in Berlin; there Ibraihim Bassal hoised it and had to experience that it polarises and evokes emotional rollercoasters; twice it was snitched already, but Ibrahim doesn't surrender and keeps buying new ones.
I'm ingenuously looking forward to the match tonight; it's exciting and I don't have to talk either.
To see more; this way please...

Montag, 5. Juli 2010

Out of Rosenheim






Ein Dirndl auf der Domplatte ist ein bisschen wie Marianne Sägebrecht als Jasmin Münchstettner im Lodenkostüm in der Wüste Kaliforniens. Noch dazu handelt es sich bei der Trägerin um eine Rhein- länderin; was unschwer am Dialekt zu er- kennen ist. Sie habe soeben geheiratet verrät sie mir; ihr Mann steht neben uns. Dass "Liebe" ihre Antwort auf die Frage ist, worauf es im Leben ankommt, liegt aber nicht nur in diesem Umstand begründet. Das sieht sie auch sonst so. Ihr Dirndl ist noch von ihrer Mutter und sie hat es sich ein wenig ändern lassen für den großen Tag, den sie eher beschaulich verbringen möchten.
Dass die Herkunft des Dirndls städtischen Ursprungs ist, und eine romantische Re- aktion auf die zunehmende Industriali- sierung Ende des 19. Jahrhunderts, mag der geneigte Leser hier ergründen. Inter- essantes zum Thema Tracht habe ich bei Blica gefunden, die obendrein auch noch Vivienne Westwood zitiert und zu einem höchst lesenswerten Interview verlinkt: "Würde jede Frau ein solches Kleidungs- stück tragen, dann gäbe es keine Häss- lichkeit mehr." Eine bissige Dirndl-Kurz- kolumne ist in der Zeit zu finden, und die Japan Fashion Week 2009 fand unter dem Motto: "Kimono meets Dirndl" statt. In Berlin präsentierte 2009 die von mir sehr geschätzte österreichische Designerin Lena Hoschek ihre Interpretationen zum trach- tigen Kleid, und wem ich nun noch immer kein Lächeln aufs Gesicht zaubern konnte mit meiner kleinen Dirndl-Reise, dem hilft vielleicht der Kuckucks-Jodler.
A dirndl in front of the cologne cathedral is a bit like Marianne Sägebrecht as Jasmin Münchstettner, wearing a costume out of loden out in the desert of california. On top of that the woman who wears it is from the Rhine-area, which can easily be recognized by her accent. She just married, some minutes ago, she tells me; her husband is right beside us. That "Love" is the answer on my question what life is about isn't only caused by this; she has this opinion anyway. The Dirndl is fom her mother and she had to reshape it a bit for her wedding-day, which they will spend placidly.
Originally the Dirndl has urban roots, and is kind of a romantic reaction on the upcoming industrialisation at the end of the 19.th century, which you may find out here. Some intersting things about garbs I found at Blica, who moreover has linked an interview with Vivienne Westwood, who said: "If more women would wear a dress like this, there would be no more uglyness. Not every woman has a perfect body, and especially these women would look much better with a Dirndl." The Japan Fashion Week 2009 was titled "Kimono meets Dirndl" and in Berlin wonderful Lena Hoschek presented her interpretations of the garb-dress. And if I still couldn't light up your face with a smile with my little Dirndl-trip; maybe the Kuckucks-yodel helps.

Sonntag, 4. Juli 2010

Headwrap





Jenny ist mir schon vor ein paar Tagen aufgefallen. Allerdings war da überhaupt keine Zeit sie anzusprechen; deswegen freue ich mich, als ich sie in einer Wohn- gegend in der ich überhaupt nicht damit gerechnet hätte, plötzlich wiedersehe. Und irgendwie hat eben jene Wohngegend im Hintergrund ihren ganz eigenen Charme, den zu ergründen mir bislang allerdings nicht gelungen ist. Jenny studiert Ethno- logie und Afrikanistik, um dann später vielleicht in die Entwicklungshilfe zu gehen. Ihr Vater stammt aus Ghana und weil ich sie vor dem Spiel Ghana gegen Uruguay treffe frage ich sie ob sie mit- fiebert: "Nein, das ist mir eigentlich relativ egal" sagt sie, und wenn ich sie richtig verstehe meint sie damit die WM über- haupt. Ich persönlich muss sagen, dass mir der weinende Fussballspieler gestern derart leid getan hat, dass ich kaum noch hingucken konnte. Zumal es so unfair war.
Wer etwas mehr über Turbane erfahren möchte im allgemeinen, oder wie man sich ein Tuch derart gekonnt um den Kopf wickelt im speziellen... bitte sehr. Eine der prominenteren Headwrap Trägerinnen ist übrigens Erykah Badu, deren Endung 'kah' im Vornamen 'das innere Selbst' bedeutet. Unter anderem deswegen hat sie die Schreibweise ihres Namens von Erika in Erykah geändert.
Jenny caught my attention yet a few days ago. But then there was no time to approach her, and so I'm happy that I met her again in a district where I wouldn't have supposed it at all. And somehow this residential district in the background of the photo has it's own charme, I think. Even if I didn't yet find out the cause. Jenny studies ethnologics and africanistics, and considers to maybe work in the developing aid later. Her father is from Ghana, and for the reason that I met her before the Ghana-Uruguay-match took place, I asked her if she'll be engrossed in the match: "No, I don't really care." she said, and if I get her right she means the whole world cup. Personally I have to admit that I felt so damn sorry for the crying player, that I hardly could stand to continue watching . Especially because it has been so unfair.
Who's interested in reading more about turbans in general, or making headwraps like this in particular... here you go. One quite popular headwrap wearing singer besides  is Erykah Badu, whose syllabe 'kah' in her name means 'the inner self'. That's one of the reasons why she changed the spelling of her name from Erika to Erykah.

Samstag, 3. Juli 2010

Schwarze Sonne





"Im Sommer schwarz zu tragen ist gar nicht so leicht" verrät mir diese Dame, die mich spontan an ein Gemälde von Modigliani denken lässt. Aber sie kann nicht anders und trägt nur und aus- schliesslich Schwarz: "Ich gehöre zu der Generation, die Juliette Gréco verehrt. Damit hat es viel zu tun, dass ich stets in schwarz gehe." Schwarz, die Farbe der Existentialisten, der Intellektuellen, der Kreativen; Juliette Greco hatte den Bei- namen "schwarze Sonne", der dem Bild des nur morbiden, düsteren und abweisenden Schwarz eine erweiternde Dimension hin- zufügt. Schwarz zu tragen habe den Effekt, dass das wirklich individuelle eines Men- schen; sein Gesicht, betont wird, habe ich irgendwo gelesen. Das klingt puristisch und unaufgeregt, und so taucht wieder die Frage nach der Wechselwirkung auf; Beruhigt Schwarz den Träger? Leider habe ich der Dame auf dem Bild diese Frage nicht gestellt, wohl aber die übliche: "Was ist Ihnen wichtig im Leben?" Ihre Antwort kommt nach kurzem Innehalten: "Ästhetik, Schönes."
"To wear black in the summer isn't always that easy" this lady tells me. She spontaneously reminds me on a painting of Modigliani. She says she can't help it, and so she wears only and exclusively black: "I belong to the generation who hold Juliette Gréco in veneration. That has a lot to do with my dressing-in-black." Black; the color of the existentialists, intellectuals, artists; Juliette Gréco's sobriquet is "black sun" and that adds a nice dimension to the image of the unapproachable, morbid and gritty black. Wearing black points out the individual part of humans; their faces. I've red this somewhere once, and I think it sounds becalming and puristic. And so the question of interdependence is coming up again: does black becalm the ones who wear it? Unfortunately I didn't ask the lady on the photo. But of course I asked what's important to her in life. She answered, after pausing to think for a moment: "Aesthetics, beauty."

Freitag, 2. Juli 2010

Retro-spektiv





Am Mittwoch war der große Grimme-Tag, der vor allem abends stattgefunden hat und von dem ich spät nachts, oder besser sehr früh morgens, zwar ohne Preis aber mit einem bunten Strauß an Eindrücken, Erlebnissen und Begegnungen heimgekehrt bin. Hier zu sehen ist zum Beispiel Henning, die eine Hälfte des sichtbaren Teils von Retro-TV, denen später am Abend die Nachricht, dass sie in der Gunst des Publikums an 2.Stelle standen, ein glückliches Lächeln auf's Gesicht zaubern konnte. Bevor es aber mit der Verleiherei losging habe ich Henning schnell auf dem roten Teppich fotografiert, und ihn nach seinem Bart befragt. "Ich hatte immer so ein Bild, dass ich später gerne so einen richtig langen, vollen Bart hätte. Und irgendwann dachte ich, dann muss ich aber mal anfangen ihn wachsen zu lassen." Das tut er nun seit einer Weile, und er fühlt sich richtig wohl damit. Der Herr Not quite like Beethoven, der ja auch zugegen war, hat die Frage aufgebracht ob wohl zuerst Hennings gutgelaunte Ruhe oder der Bart da waren. Ich persönlich tippe auf ersteres, aber der Gedanke der Wechsel- wirkung hat mir gefallen. Die Frage was ihm wirklich wichtig ist habe ich auch gestellt, aber ich muss gestehen; ich war wohl doch zu aufgeregt und habe die Antwort vergessen.
On Wednesday the great Grimme-Day happened, which mainly took place in the evening, and wherefrom I went home very late at night; or better said pretty early in the morning. Without a price but with a wide range of impressions, experiences and get togethers. Her for example is one part of Retro-TV, whose face were lighted up by a smile later through the information that they were the second winners of the audience award. Before the price-giving-thing started I quicly took a photo of henning on the red carpet, and asked him about his beart: "I always thought that I'd like to have a lush beart when I'm older, and then I said to myself that I should start to let it grow then. " That's what he does now, since quite a while yet, and he fells very comfortable with it. Mr. Not quite like Beethoven, who has been with us of course, brought up the question if Hennings beard or his cheerful serenity came first. I personally suppose the second thing, but I like the idea of inter- dependency as well. I also asked him what's really important in life to him. But I guess I was too excited after all, and so I forgot his answer.