Freitag, 30. September 2011

Sommer im Herbst


"Waschechter Kölner ist man, wenn man innerhalb der Stadtmauern geboren wur­de." erklärt mir "Günter ohne H", aber nicht ohne Stolz. Fotografieren darf ich ihn: "Na, sischer!" und sogleich informiert er den Kellner und die Frau am Nebentisch, dass sein Bild morgen im Express zu finden sei.
Günter ist 72 und er führt heute das foto­grafische Quartett derer an, die den der­zeitigen Spätsommer im lebenseigenen Früh­herbst genießen. (Man möge mir diese kleine Jahreszeitenplattheit nachsehen.)
Günter hat viele Jahre in München gelebt, denn dort hat er Kunst studiert. Dabei hat er sich auf Restauration spezialisiert: "Aber da muss man sich dann erneut spezialisieren, sonst wird das nichts. Ich hab als Handwerks-Restaurator in Museen gearbeitet." Unter anderem war er am Aufbau des Handwerksmuseums Suhlendorf bei Uelzen beteiligt.
Günter trägt die kölsche Seele auf der Zunge. Er sagt Sätze die mit "Wenn ich nur 40 Jahre jünger wär.." beginnen, und er kann auf ein gerüttelt Maß an wohl­erprobter Koketterie zurückgreifen: "Sie nutzen aus, dass ich so schüchtern bin!"
Da lacht auch die Frau am Nebentisch.



Weiter geht's, bitte hier entlang...
"A true blue Cologne man must be born in the space of the city-walls." says "Günther without H", but not without pride. Yes, I may take a photo of him: "Of course!" he says, immidiately explaining to the waiter and the woman at the table next to him, that his picture will be published at the "Cologne Express" tomorrow morning.
Günter is 72 years old, and he leads the todays photographical quartet of those who are enjoying the current late-summer during their personal early-autumn. (Please forgive me using this clumsy season-platitude)
Günter has been living in Munich for many years, for the reason that he has studied arts there. He specialized on restoration: "But within this topic you need to specialize further, otherwise it won't work. I worked as a crafts-restorer at the museum." So for example he was engaged to help building up the handcrafts-museum of Suhlendorf.
Günter wears his cologne heart on his sleeve; he says things like: "If I only were 40 years younger..." and he owns a rich resource of male-coquetry: "You simply take advantage of my shyness."
The woman at the table next to him starts laughing.


Read more, please follow...

Donnerstag, 29. September 2011

Entschleunigung





"Den Seltenen eine Stimme geben". So lautet das Motto der Achse; der Allianz chronischer seltener Erkrankungen, für die Rania im Bereich Presse- und Öffent­lichkeitsarbeit tätig ist. Sitz des Vereins ist Berlin, aber für eine Mitarbeiter-Tagung ist Rania nach Köln gekommen, um dort ihre Pläne zu Verbesserung der Intranet-Nutzung vorzustellen. Dass die 'Seltenen gar nicht so selten sind' veranschaulicht die Zahl der allein in Deutschland Betroffenen: rund 4 Millionen Menschen. "Selten be­deutet, dass nicht mehr als 5 von 10.000 Menschen an einer bestimmten Krankheit leiden." erklärt Rania. Der Verein fördert die Vernetzung von Betroffenen sowie deren Angehörigen, aber auch von Ärzten, Therapeuten und Selbsthilfegruppen. Außerdem setzt er sich unter anderem für die Forschung ein, die, weil nicht von wirtschaftlichem Interesse, eher stiefkind­lich behandelt wird.
Ich frage Rania, was ihr persönlich wichtig ist, was sie beschäftigt: "Oh, ich wünsch mir etwas Ausgleich, etwas mehr Ruhe in meinem Leben. Ich bin jetzt 30 Jahre alt, und die Zwanziger waren so..." Rania lacht,  und macht eine Berg- und Tal­bewegung mit ihrer Hand. "Ich freu mich jetzt richtig auf die Dreissiger. Auf ein wenig Ent­schleunigung."
"To get the rare a hearing" is the motto of Achse; the alliance of rare deseases, for whom Rania does public relations. The association is based in Berlin, but Rania came for a meeting to Cologne, to present her idea of a better intranet-use. "The rare" aren't that rare, for the reason that in germany for example live about 4 millions of people who suffer from a rare desease. "Rare means, that 5 of 10.000 people at a max are affected by a desease," Rania explains. The association supports those who are concerned; the affected people and their relatives, but also doctors, therapists and self-help-groups. Furthermore it puts itself for research, which mostly is neglected for the reason that it's not of economic interest.
I ask Rania what she personally considers important, what keeps her mind busy: "O, I wish for some more balance in my life. I'm now 30 years old, and my twenties were like this.." Rania laughs, gesturing a roller coaster with her hand. "I'm looking forward to being a thirty something, to slow down a bit."

Montag, 26. September 2011

Blond vénitien





Vincent ist Franzose und lebt in Paris. Er ist einer der Männer, die ich beim Rot­haarigen-Tag in Breda fotografiert habe. Auch wenn er selbst sich bisher nicht unbedingt als 100prozentigen Rothaarigen bezeichnet hat, sondern den Begriff 'blond vénetien' verwendet. Was aber ist denn eigentlich so richtig rothaarig, fragen wir uns gegenseitig. "Ich denke die Rot­haarigen sind eine große Familie mit allen möglichen unterschiedlichen Rottönen. Das ist das Schöne am großen Gruppenbild, zu dem der Initiator des Tages immer einlädt." schreibt Vincent mir später in einer mail. In Breda, zwischen all den anderen Rothaarigen hat er sich sehr wohl gefühlt: "Da war ich genauso ein Rot­haariger wie die anderen auch."
In Paris arbeitet er als Techniker in einem Umweltbüro, das sich hauptsächlich mit Wasser und Abwasser beschäftigt. "Ich denke, Wasser ist eins der wichtigsten Themen auf der Welt. Ich wollte immer in einem Land arbeiten, in dem Wasser ein grundlegendes Problem darstellt. Nun arbeite ich noch immer in Frankreich, aber vielleicht kann ich eines Tages meine Entwicklungen in anderen Ländern aus­probieren." Neben Wasser erachtet Vincent Glück und Gelassenheit auf der Welt als zentral und wichtig im Leben.
Vinvent is french and lives in Paris. He's one of the men I photographed at the redhead-day in Breda. He, by the way,  didn't call himself a pure redhead before, he prefered to call himself 'blond vénetian'. What actually does being a pure redhead mean, we ask ourselves. "I think redheads are a big family with a lot of different colors. That's what is so beautiful about the big picture taken by the 'padrino' of the event." Vincent writes in a mail to me later. In Breda, among all those redheads, he felt quite good: "I seemed to be redhead like the other people over there"
In Paris he works as a technician in an environment-office which works especially in waste-water and drinking water: "I think water is one of the most important things all around the world, and I would like to work in countries where water is a big problem. But for the moment I'm still working in France. Maybe one day I can bring my experiment to other countries." Beside water Vincent considers happiness and tranquility on earth as really important in life.



Vincent ist mit seiner Freundin Laura nach Breda gekommen, die Fotografin ist. Rote Haare sind ihre Leidenschaft, und so arbeitet und experimentiert sie mit dem Thema. Nicht ohne Stolz kann ich be­richten, dass auch ich bei ihrem Projekt partizipieren durfte, wenngleich ihre An­weisungen einzuhalten gar nicht so einfach war. Sobald Laura diese Arbeit präsentiert werde ich es hier verkünden.
Die rothaarige Frau in der Bildmitte ist übrigens Eva aus Halle, die mich am Tag zuvor mein allererstes Breda-Foto hat machen lassen.
Vincent came with his girlfriend Laura to Breda, who is a photographer. Redheads are a passion of her, and so she works and experiments with this topic. I'm proud to tell that she invited me to participate on her current project, eventhough it wasn't that easy to follow her instructions. As soon as she publishes this work I'll let you know.
The young woman in the center, by the way,  is Eva from Halle, who was my very first photo-subject in Breda the day before.

Sonntag, 25. September 2011

Von Grillen und Ameisen


Was ich so mit meiner Kamera mache, wenn ich nicht gerade fremde Menschen auf der Strasse anspreche? Nun, ich nehme mir ein Beispiel.
Und zwar an der Ameise, die klug daran tut die Vorratskammern für den nahenden Win­ter zu füllen. Denn auch wenn mir dieser Blog das Herz erwärmt, den Magen füllt er leider nicht. Also mach ich's wie die anderen Freiberufler; ich hangele mich so von Autrag zu Auftrag. Das klappt mal besser und mal schlechter, aber damit will ich, insbesondere an einem Sonntag, kei­nen langweilen. Vor allem nicht all jene, die dieses Liedchen täglich selber sum­men.  Statt dessen werde ich in einem lan­gen, verschachtelten, möglichst umständ­lichen Satz, der auf diese Weise meiner, auch für mich selbst unergründlichen Zu­rück­haltung beim Thema wirtschaftliche Eigenwerbung, Ausdruck verleihen soll, darauf hin, Moment, wie hatte der Satz noch schnell begonnen? Na egal, was ich sagen möchte: Ja, ich fotografier auch gegen Geld! Zum Beispiel dies. Oder das. Und noch mehr. Da wäre das ein oder andere Thema, mit dem ich mich derzeit sowohl  in Wort als auch in Bild ausein­andersetze.
Aber dazu später mehr.
What do I do when I'm not out to approaching foreign people on the streets? Well, I follow an example.
The example of the ant, namely, who does well to fill it's pantry for the upcoming winter. Because: although this blog is able to warm my heart, it doesn't pay my rent. So I do like all the other freelancers; I fend for myself from job to job. That works out sometimes more, sometimes less, but I don't want to bore anyone with this, especially not on a sunday. And especially not all those, who daily are whistling this song by theireselves. Instead I will, in a long, intricate  and at most ponderous phrase, which is supposed to give utterace to my, even for myself unfathomable restraint concerning economic self­marketing, give a hint to, well, wait a minute, how did all this begin? Oh, whatever, what I meant to say: yes I do take pictures for money. For example this. Or that. And even more. There are one or two topics I'm currently concerned with by word and photo. But of this more later.


Video: Dickus Dankert

Dienstag, 20. September 2011

Zeitung lesen, auswärts


In den vergangenen Monaten habe ich hie und da immer mal wieder lesende Menschen fotografiert. Dieser junge Mann beispielsweise liest seine Zeitung in einem Café in Frankfurt. Und in diesem harm­losen Satz verbergen sich auch schon die beiden zentralen Punkte des heutigen Beitrags, der mit einer Frage enden wird.
Nach einer Weile des "so-vor-mich-hin­sammelns" von Bildern, die Zeugnis geben über öffentlich anzutreffende Freunde des gedruckten Wortes, ist mir nämlich eines aufgefallen: alle Fotos dieser Reihe zeigen ausschließlich Männer. Und zwar zeitung­lesende Männer. In vier Monaten habe ich nicht auch nur eine zeitunglesende Frau fotografiert.
During the last months I took photos of reading people, here and there. This young man, for example, is reading the papers in a cafe in Frankfurt. And this innocent phrase contains the two basic points of  my post today, which will end with a question. After a while of  just-for-the-fun-of-it-collecting pictures of people who bear witness of being a friend of printed words I realized something: all photos of this series show men. Men reading the newspapers. I didn't shoot even one woman during 4 months.



Als mir das schließlich bewußt wurde, habe ich, meinem Bedürfnis nach Ausgleich fol­gend, den zeitunglesenden Frau­en erhöhte Aufmerksamkeit ge­schenkt. Allein; ich habe keine gefunden.
Weiter geht's, bitte hier entlang...
When I finally took notice of this fact, I payed higher attention on women who were reading the newspapers. Just for my personal need of equation.But: I didn't find any.
Read more, please follow....

Freitag, 16. September 2011

Jugendhilfe





Safiya hat einen Plan, und den ist sie im Begriff umzusetzen. Sie möchte Jugend­lichen helfen, deren Eltern nicht für sie da sind. Jugendliche die vielleicht schon auf der Straße leben, oder zuhause einfach kei­nen Halt mehr finden, ihn möglich­erweise dort auch nie gefunden haben. Damit fängt Safiya in ihrer unmittelbaren Umgebung an; in Troisdorf und Bonn, denn dort lebt sie. Sie spricht die Jugendlichen an, sie hört zu und sie versucht zu helfen wo es ihr möglich ist. Um in Zukunft besser organisiert zu sein, bereitet sie momentan die Gründung eines Vereins vor: "Wir brauchen z. B. Räume, wo Jugendliche auch direkt hinkommen können." 
Dabei hat Safiya auch noch einen Beruf den sie ausübt: sie ist Küchenhilfe in ei­nem Krankenhaus. Aber sie hat Ideen, und ohne Frage genügend Energie, diese auch um­zusetzen. Ihre beiden Töchter sind 11 und 17, und somit in einem Alter, das auch ihr wieder mehr Freiraum ermöglicht. "Ich liebe Kinder", sagt Safiya, und für sie da zu sein ist in ihren Augen eine selbst­verständliche Konsequenz.
Safiya hit on an idea and now she figures out a plan. She wants to help kids and teenagers, whose parents aren't there for them. Kids who maybe live on the street already, or who just can't find purchase at home anymore, maybe never found. Safiya starts in her close environment: in Bonn and Troisdorf, whrere she lives. She approaches the kids, listens to them and she's trying to help if she finds herself in the position. In order to have the chance of being organized in a better way she's founding an association at the moment: "We need a space for example, for the reason that the kids need to have a place to come to by themeselves."
At the same time Safiya persues her profession: she works as a cookmaid in a hospital. But she brings forward her own ideas, and she unquestionably has avai­lable enough energy to realize them. Her two daughters are 11 and 17, and there­fore they're at an age which now gives more space to Safiya again. "I love chil­dren", Safiya says, and to be there for them is just a natural consequence in her sight.

Donnerstag, 15. September 2011

...zu Schaden fahren





Mitsuho wartet auf ihre Freundin. Gemein­sam sind sie aus Berlin nach Köln gereist, hauptsächlich um hier die Buchhandlung Schaden zu besuchen. Natürlich haben sie sich auch noch ein bisschen in der Stadt um­gesehen, aber Sinn der Reise war ganz klar, ausgiebig und in aller Ruhe bei Schaden Fotobände anzusehen, um schließ­lich auch welche zu kaufen. Das hat Mitsuho dreifach getan, ihrem Blick ist jedoch unschwer zu entnehmen, dass, der umfangreichen Fülle wegen, die Wahl ihrer persönlichen Neuerwerbungen eine lang­wierige Pein gewesen sein muss. (Edit: gemeint ist übrigens ihr erläuternder Blick beim Erzählen, nicht der auf dem Foto. Oh, du fettnäpfchenreiche Welt des geschrie­benen Wortes...)
Mitsuho ist Fotografin, sie kommt aus Japan und lebt derzeit für ein Jahr in Berlin. Dort ist es leichter für Künstler als in Japan, sagt sie, und das ist es was sie interessiert: das künstlerische Arbeiten. In Berlin hat sie viele Menschen getroffen,  mit denen sie sich gedanklich und künst­lerisch verbunden fühlt. Im Oktober geht ihr Jahr zu Ende. Dann reist sie zurück nach Osaka. Das passt ihr einerseits ganz gut, denn auf meine Frage was ihr wichtig ist im Leben, ist ihre Antwort: "Familie und Freunde." Und genau die fehlen ihr momentan. Trotzdem ist ihr Plan, in Japan zu arbeiten und genügend Geld zu ver­dienen, um wieder eine Weile in Berlin  leben zu können.
Mitsuho is waiting for her friend. They came together from Berlin to Cologne, basically to visit the bookshop Schaden. Of course they've been on  a little sight­seeing-tour as well, but the general idea was to have an extensive and calm look on photo-books at Schaden, and finally to buy some. Mitsuho bought 3 books, but her face tells  a story of a wide choice and a long-drawn-out decision making process.
Mitsuho is photographer, she's from Japan and currently she's living in Berlin for a year. There it is mor easy for artists from Japan, she says, and  her interest is to do art work. In Berlin she met quite a lot people she felt connected to in a mental or artistical way. Her Berlin-year will be over in october. Then she'll go back to Osaka. On one hand she's looking forward to it, because when I ask her, what she considers important in life, her answer is "Family and friends." And them she misses at the moment. Nevertheless she plans to work in Japan, just to earn enough money to have the opportunity to live in Berlin for a while again.

Montag, 12. September 2011

...draußen in der Stadt


Nachdem ich mich gestern aufs zitieren beschränkt habe, lass ich heute die Worte mal ganz weg. Nun, wenigstens beinahe.
Es folgen einige Bilder vom gestrigen Stadt­spaziergang.

Bitte hier entlang...
Yesterday I simply quoted, today I cut out the words completely. Well, almost at least.
Here are some pictures of my yesterdays city-stroll.

Please follow...
 

Sonntag, 11. September 2011

Simplicity





"Simplicity" das ist Italo's Antwort auf meine Frage was ihm im Leben wichtig ist. "Ich war nie in Asien, aber die östliche Philosophie hat einen starken Einfluss auf mein Leben. Ich lese recht viel, und mein Hauptinteresse gilt dem Verstand, dem Bewußtsein, Spiritualität und diesen Dingen. Das beeinflusst also meine Antwort auf deine Frage. Es gibt ein Zitat dass die Hare Krishnas's oft anwenden, und das ich sehr mag: 'Einfaches Leben, erhabener Geist'. Nicht wörtlich, aber so ähnlich.
Meiner Meinung nach ist das Universum als Ganzes einfach, die Natur, Alles. Aber unser rationaler Verstand will in allem einen Sinn sehen, und da beginnt die Illusion. Deswegen versuche ich Einfachheit in allen Aspekten meines Lebens anzu­wenden, und versuche einen Zustand von Ganzheit zu erlangen."
"Simplicity" is Italo's Anwer what he considers important in life. "I"ve never been to Asia, but indeed the eastern philosophy has a big imprint in my way of life. I read quite a lot, and my main sub­ject is mind, consciousness, spirituality and the like. So it does influence my answer to your question. There's a quo­tation which the Hare Krishnas use a lot and I love: simple life, elevated mind. Not literaly, but something like that.
In my opinion, the universe as a whole is simple, the nature, everything; but our rational mind tries to make sense of things and that's where the illusion starts.
Therefore, my objective is to apply sim­plicity in every aspect of my life and try to reach a state of wholeness."


Indem ich Italo nun komplett zitiert habe, hat auch in diesem Beitrag das Prinzip der Einfachheit Anwendung gefunden. Erwähnt sei nur noch, dass Italo in London lebt, aus Brasilien stammt, ich ihn im nieder­ländischen Breda getroffen habe, und ge­fühlte 30 Minuten "angestanden" habe, weil er in ein Gespräch vertieft war.
By quoting Italo's words completely the aspect of simplicity has been applied in this article, as well. I simply like to add, that Italo lives in London, originally comes from Brasil, and that I've met him in Breda, waiting in the line for felt 30 minutes, cause he was engrossed in conversation.

Mittwoch, 7. September 2011

Die Jungs


Am vergangenen Wochenende hat im nie­derändischen Breda der diesjährige Rood­haarigendag stattgefunden. Bereits zum 6. Mal hat Künstler Bart Rouwenhorst mit einem hoch engagierten Team Rothaarigen aus aller Welt den gleichfarbigen Teppich ausgerollt und zum sehr entspannten Stell­dichein geladen. Wie es Mink, der in Holland lebt und "beinah 12 Jahre alt" ist, gefallen hat, bedarf keiner weiteren Er­läuterung, denke ich.
Mein ganz persönlicher fotografischer Fokus lag an diesem Wochenende auf den rothaarigen Jungs und Männern, die zwar zahlreich erschienen sind, aber dennoch innerhalb der Minderheit eine Minderheit dargestellt haben.
Last weekend the annual redhead-day again took place in Breda, in the netherlands. Already existing since 2007 this was the 6th time that artist Bart Rouwenhorst and his very  involved team brought out the same-colored carpet, making possible a very relaxed come­together for redheads of all nations. How Mink, a dutch boy who is "nearly 12 years old", liked it, doesn't need any explanation, I suppose.
My personal photographic focus was on the redheaded boys and men, who were there high in number, but still a minority among a minority.


Bart, hier links, und sein Bruder Jaap, beide 14, sind rothaarige Zwillinge. Bei Wikipedia steht geschrieben, dass das Wort Zwilling, "älter auch zwiniling, vom Zahlwort Zwei abstammt" und bedeutet "wovon es ein zweites gibt".
Angeblich nur zwei Prozent der Weltbevöl­kerung hat rote Haare. Ein rothaariger Zwilling zu sein erscheint in diesem Zusammenhang als eine besonders raffi­nierte Ausprägung von Seltenheit.   
Ich frage Bart und Jaap was davon sie selbst spezieller finden: "Zwilling zu sein."
Weiter geht's, bitte hier entlang...
Bart, on the eft side, and his brother Jaap, both 14, are redheaded twins. Wikipedia explains that the word twins derives from the numeral word 'Two', meaning something like "there are two of the same".
Supposedly only 2 percent of  the world popu­lation are redheads. Being a red­headed twin in this context seems to be a very specific manifestation of curiosity.
I ask Bart and Jaap what the personally consider as more special: "Being twins."
Read more, please follow...