Mittwoch, 23. Januar 2013

Bonhomie





Früher war Paul CEO bei einer großen Firma, die weltweit mit Papier handelt: "Ich bin um die Welt geflogen und habe Hände geschüttelt. Hände schütteln kann man nämlich nicht per email. Also bin ich hingefahren und wir haben noch einmal alles besprochen, was wir ohnehin schon schriftlich vereinbart hatten. So funk­tioniert das Geschäft. Es ist wichtig, sich persönlich zu kennen und auch, sich zu helfen."
Als er dann vor 12 Jahren in Rente ging, hat Paul der Millionenstadt Bangkok den Rücken gekehrt und ist gemeinsam mit seiner Frau nach Koh Pu, einer kleinen Insel in der Andamanensee, gezogen. Dort hat er ein Stück Land am Strand gekauft und im unmittelbar angrenzenden Wald 10 kleine Hütten aus Holz gebaut. Paul hat 2 Söhne; einer ist Architekt und hat beim Planen und Bauen geholfen. Der andere Sohn ist Webdesigner; er hat die Homepage gemacht. Und obwohl beide Söhne in Bangkok leben ist das Bonhomie Beach Cottage ein Familienbetrieb, darauf legt Paul Wert.
Formerly Paul had been the CEO of a company which is wordwide trading in paper: "I travelled the world to shake hands. You can't shake hands in an email. So I went to meet people, to speak with them about things we negotiated in writing before. That's how it works, you have to meet people in person and you have to help each other."
When he retired 12 years ago he decided to leave the megacity Bangkok and together with his wife he moved to Koh Pu, a small island in the andaman sea. There he bought a piece of land right at the beach where he then has built 10 small wooden cottages in the forest, adjacent to the beach. Paul has 2 sons; one is an architect and he did most of the planing and constructing. The other son works as a webdesigner and he is responsible for the website. And even though both sons are living in Bangkok the Bonhomie Beach Cottage is a family run resort,  a fact at which Paul places value on.



Dauerhaften Strom gibt es auf Koh Pu erst seit 4 Jahren. Vorher gab es nur Stromag­gregate, die mal liefen und mal nicht: "Wir haben immer gebetet, dass genügend Benzin da ist." sagt Paul. "Abends bin ich in den Wald auf den Hügel gegangen und hab mein Aggregat abgeschaltet und bin dann im Dunkeln zurück gelaufen. Es gab damals auch keinen Weg und keine Straße, die zu uns geführt hat. Man konnte nur mit dem Boot an unseren Strand." erzählt Paul. Heute führt immerhin ein holpriger, teils vom Regen ausgewaschener Weg querfeldein durch den Wald zur Bucht, und eine Fahrt mit üblicherweise ungefederten Rollern oder Tuc-Tucs lässt einen unweigerlich ans Bullen-Reiten denken.
Die Anreise zur Insel erfolgt mit der Fähre, die einmal täglich zwischen Koh Lanta und Krabi hin und herfährt. Jeweils am nördlichen und am südlichen Ende der Insel stoppt die Fähre mitten auf dem Wasser und links und rechts docken sich mehrere Longtailboote an, die Passagiere und auch mal ein paar Kisten Chang- oder Singha-Bier aufnehmen, um dann in ihre jeweiligen Buchten zurückfahren.
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Since just 4 years Koh Pu is on the electrical grid. Before there were only some generators, which sometimes worked and sometimes didn't. "We kept praying that there was enough gas" Paul says. At nightime I went deep into the forest, where my generator was placed and turned it off. Then I had to walk back all in the darkness.There was no way or street to our place, neither. The only access was by boat." Paul tells me. Today there is at least a small and uneven path through the forest, sluiced out by the rain, and a ride on an unsprung bike or a Tuc-Tuc immediately arouses an impression of Bull riding.
You can reach Koh Pu by the boat which daily commutes between Koh Lanta and Krabi. But there is no pier; you have to leave the ferry off shore, where longtailboats are picking up the passengers and maybe a box of Chang- or Singha-Beer, before they are heading back to their bay.
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Montag, 21. Januar 2013

Revue (2)


Später als geplant folgt nun der zweite Teil meiner kleinen Serie unveröffentlichter Bilder und Ge­schichten des vergangenen Jahres. Auch wenn Rückblicke dieser Art vielleicht gerade in den ersten Tagen des neuen Jahres übermäßig "vergangen" wirken; wendet man sich doch mit Inbrunst dem Neuen zu, froh, das Alte hinter sich gelassen zu haben. Nun ja, ich schlage dieser Zäsur ein Schnippchen und halte mich nicht dran.
Bei einem Fest, das ich im September fotografiert habe ist dieses Bild entstan­den. Es ist definitiv eins meiner liebsten Bilder des Jahres 2012. Der Herr hinter der Maske hat ein kleines Theater in einer Stadt, die eine gute Stunde von Köln entfernt liegt und mein Plan ist, ihn dort einmal mit meiner Kamera zu besuchen.
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On to the second part of my little retrospective of unpublished photos and stories of 2012. Even though reviews like this seem to be completely outdated during the first days of the new year; everybody is ready for whats coming up next, happy to move on from the past. Well, I don't care and ignore this fact.
I took the picture above  at a party I photographed in september and it's definitely one of my favourites of 2012. The man behind the mask is running a small theatre in a city close to Cologne and I plan to visit him once with my camera.
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