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Donnerstag, 17. April 2014

Nachtspaziergang



Mindestens seit Karneval, eher schon länger, habe ich unentwegt gearbeitet. Ich will mich nicht beklagen: ich hab tolle Jobs und nette Kunden. Viel arbeiten konnte ich schon immer gut, und manch anderes dafür weglassen auch. (Im nächsten Leben konzentrier ich mich vielleicht mal auf die Pausen.)

Gestern aber hat eine strenge Stimme in mir freie Zeit gefordert. Nachdem ich die letze vorösterliche Kundengalerie hochgeladen hatte, habe ich – weil ich mich kenne – besser mal schnell das Haus verlassen. Um nicht übergangslos Liegengebliebenes anzugehen.
Den folgenden aushäusigen Feierabend-Parcours habe ich so spontan wie hilflos gestaltet. Ich war schließlich sogar im Kino, aber der Film war so dürftig, dass mir meine frischgewonnene Freizeit zu schade für ihn war. Also bin ich gegangen. Und zwar in die Nacht hinaus. Dort war es schön und ich habe ein wenig vor mich hin fotografiert. Ganz ohne Absicht. Nur zum Vergnügen.
Hier nun also die Fotos meines ersten freien Abends seit Wochen, mit denen hoffentlich das Blogschwungrad langsam wieder in Gang kommt.
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Freitag, 6. Dezember 2013

... durch Nacht und Wind


In Köln war gestern Wind. Das zu erwähnen mag im Vergleich zur stürmischen Lage in anderen Teilen des Landes übertrieben er­scheinen. Aber ich mag ihn nun mal, den Wind, und so hat er mich auf die Straße und in die Nacht hinausgezogen. Gut, es war eher abends, genauer gesagt war es kurz nach acht, als ich das Haus verlassen habe, aber Nacht klingt einfach besser.
Dafür dass es doch in Wahrheit recht wenig Wind war, der in Köln zu wehen sich die Mühe gemacht hat, war es erstaunlich leer auf den Straßen. Selten habe ich an einem ganz normalen Wochentag derart wenig fahrende Autos gesehen um diese Zeit. Zum Beweis habe ich auch ein paar Fotos von leeren Fahrbahnschluchten gemacht, aber die gefallen mir nicht, deswegen muss mein Wort an dieser Stelle reichen. 
There was some wind yesterday in Cologne. It may seem to be exaggerated to mention this, in comparism with the rough weather in other parts of the country. But the fact is, that I like the wind, and for this reason it was tempted to enter the night. Ok, it was in the evening, more precisely at 8 p.m when I left home, but night sounds so much better.
Considering that it hasn't been too windy, the streets were amazingly empty. Only on rare occasions there are so few cars on the streets, namely on a weekday evening. I even took some pictures of abandoned street canyons as proof, but I think they're boring, and so my words will have to do.



Vielleicht habe ich ihn aber auch nur knapp verpasst, den Wind, denn seine Spuren konnte ich hie und da noch entdecken, oder vielmehr das, was ich bereit war als solche anzusehen.
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Well, maybe I just missed the wind, because I found some of his traces, or rather what I was willing to interpret as those.

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Samstag, 14. September 2013

Unterwegs in Brügge


In Brügge war ich sehr viel unterwegs.
In Bruges I've been out and about.



Die anderen aber auch.
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Like many other.
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Freitag, 9. August 2013

„Ich ging im Walde ...


...so vor mich hin“ schrieb Goethe in seinem Gedicht, dass ich hier zitiere, obwohl ich mich mit Goethe nun gar nicht auskenne.  In meinem Kopf sind  die Zeilen übrigens anders abgelegt: „...so für mich hin“ lauten sie da, und mit dieser kleinen Wortänderung finde ich meinen gestrigen Ausflug ganz treffend beschrieben.
Auch wenn die vorherrschende Stille hier den Anschein erwecken mag, ich hätte mich in die Sommerfrische verabschiedet; im Gegenteil arbeite ich mich gerade in einen Zustand hinein, in dem der bloße Gedanke an eben jene Sommerfrische die Grundlage kühner Tagträume von absichtslosem Müßiggang geworden ist.   


Um mich selbst nicht erneut um ein mir selbst versprochenes Wochenende zu bringen, dachte ich, es wäre eine gute Idee frühzeitig einen innerstädtischen Stadtwaldausflug mit hoffentlich initialer Wirkung zu unternehmen: „ ... um nichts zu suchen, das war mein Sinn.“
Derart poetisch motiviert plane ich übrigens keineswegs meinen Alltag; das Gedicht ist mir erst auf dem Heimweg eingefallen.

Im Wald, dem städtischen, da ist ein See mit Bootsverleih. Dahinter warten müde wirkende Stapelstühle eines im Umbau befindlichen Hotels mit bedauerlich missratener Fassade auf lebhaftere Zeiten.
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Mittwoch, 1. Mai 2013

Birken, allerorten


Es wohnen offenbar  allerhand Angebetete in meiner Nachbarschhaft, um deren Herz geworben und denen Gunst bewiesen wird. Bunt flattern allerorten die Bänder im Wind. Mal sind es viele, mal nur sehr we­nige oder mal weht gar nur ein einzelnes Band verloren am dürstenden Grünstengel.
Egal, mir macht sie Freude, die krepp­bandgewordene Sehnsucht, die mutig demonstrierte Bereitschaft, sein Herz zu verschenken, die heimliche, nächtliche Geschäftigkeit der liebeskranken Birken­träger.
Obviously there are quite some much courted women living in my neighbour­hood, whose hearts are the aim of men, who are wishing to win their favour. All over the place colourful ribbons are waving in the wind. Sometimes more, sometimes less, sometimes it's just a single ribbon which decorates a thirsty branch.
Anyway; I appreciate all this very much: the crepe-tape-expressed longing, the de­monstrated will to shed love, the secret bustling activities of the lovesick birch­men during the night.



Etwas ernüchtert bin ich zugegebener­weise, seit ich eben, unmittelbar nach meiner Liebesmaienfototour gelesen habe, dass man fix und fertig präparierte Mai­bäume kaufen, liefern und anbringen lassen kann.
Weil ich gestern aber hie und da junge Männer mit noch leeren Birken über der Schulter durch die Straßen habe ziehen sehen, glaube ich mal, was ich glauben möchte: alles selbst geschmückt.
Mehr Birken? Bitte hier entlang...
Although; I have to admit that I'm a bit disillusioned since I've red, immediately after coming home from my may tree photo-stroll, that there are fully decorated may trees sold, which even get delivered and fixed.
Though; yesterday I've seen some young men carrying empty birch branches on their shoulders, and so I decided to stick with my wishful thinking: all those bran­ches must be completely self-decorated.
More birches? This way, please...

Montag, 15. Oktober 2012

Ruhe durch Reihung


Auf die Frage "Was fällt Ihnen als erstes (oder zweites) zu Augsburg ein?" würde vermutlich niemand ein Foto dieser Serie als beispielhaften Beleg wählen.
Bei meinem sieben(!)stündigen Stadtspa­ziergang waren es aber genau diese Mo­tive, die mir sonntägliche Ruhe und kontemplative Einkehr beschert haben.
Probably nobody would choose a photo of this series to illustrate the typical site of Augsburg.
Anyway, exactly these subjects and sights, which I spotted during my city stroll of seven hours provided sunday-peace and contemplation for me.



Über gute, lebensnahe Tipps, die über die Augsburger Puppenkiste (wo ich gestern selbstverständlich schon gerührt Jim Knopf und Urmel zugewunken habe) und das Brecht Haus hinausgehen, freue ich mich. Weiter gehts, bitte hier entlang...
If you have any ideas, where I should go to learn more about Augsburg, just leave a comment.
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Montag, 7. Mai 2012

Neulich in Istanbul...


...bin ich reichlich durch die Stadt gebum­melt und hab dabei so einiges gesehen. Viele Bilder und Portraits von Atatürk zum Beispiel, meistens gerahmte Werke, die augenscheinlich schon lange die Wände zieren, an denen sie hängen. Im Basar­viertel besteht die Möglichkeit durch den Erwerb und das anschließende Tragen einer Bildnis-Krawatte Mustafa Kemal Atatürk, der als "Vater der Türken" gilt, wieder ein wenig herum kommen zu lassen, ihn quasi auf einen Stadtspaziergang durchs das heu­tige Istanbul mitzunehmen.
Zu einem solchen Stadtspaziergang lade ich euch nun auch ein.  In wortloser Stille; bitte hier entlang...
Recently in Istanbul I took my chance to stroll around the city. Many intersting little things and moments on my way have caught my attention; quite a lot of Pictures of SAtatürk for examole. Mostly portays on some walls in rooms where they obvoiously had been hanging since a long time, yet. In the Basar-district I found a place where they sell ties with his photo on, so that those who buy one would enable Mustafa Kemal Atatürk to join a city-stroll through the modern Istanbul of these days.
I invite you to such a stroll, as well; a wordlessly and silent one. This way, please...

Samstag, 28. April 2012

Menschen am Strand


Nicht der pure Müßiggang ist meine Haupt­beschäftigung in Brighton, wenn es auch ein leichtes wäre eben jenem hier aus­giebig zu frönen. Nein, ich habe im Gegen­teil sogar ein recht strammes Programm das meine Tage füllt. Am Wegesrand, der ungezählte, zu Fuß zurückgelegte Kilome­ter umfasst, habe ich das Glück den einen oder anderen Menschen zu treffen, den ich hier im Blog in naher Zukunft vorzustellen gedenke. Jede sich mir bietende Möglich­keit nutze ich ans Meer zu gehen, dass sich bei beständig wechselnden Wetter von immer neuen Seiten zeigt. Seeluft macht hungrig, sagt man, mich macht sie auch müde. Wenn ich am Abend in mein kleines, feines Zimmer zurückkehre bin ich, wie soll ich es sagen, schlicht einfach nicht mehr in der Lage, die Geschichten der Menschen die ich treffe in passende Worte zu klei­den. Deswegen folgt nun eine weitere text­arme und bildreiche Serie: Menschen am Strand.
Los gehts, bitte hier entlang...
Not to abandon myself to idleness is my main activity in Brighton, even though it would be more than easy to do so. No, quite the contrary my daily schedule is fairly full. Fortunately on my long walks through Brighton I sometimes meet people who I will introduce here in the blog in the very near future. Besides I take every opportunity to vist the beachside, which appeals always different due to the constantly changing weather. Salt-breathe makes hungry, its said, but I can tell, it also makes me tired. If I come back to my cosy little room at night I'm simply too tired to find the fitting words for the storys people have told me. For this reason here is just another series full of pictures and without many words: people on the beach.
See more, this way please...

Montag, 23. April 2012

Brighton im Regen


In aller Frühe habe ich mich heute morgen auf den Weg gemacht um nur ja rechtzeitig zum Einsetzen eines sehr ehrgeizigen Dau­erregens in Brighton einzutreffen. Völlig entspannt und unbekümmert hat sich die kleine Stadt am Meer nicht die geringste Mühe gegeben, sich von ihrer besten Seite zu zeigen und hat dennoch mein wind­geprüftes Herz im Regensturm erobert. Nun ist es so, dass Seewetter, um es mal romantisch auszudrücken, ohnehin die Türen der Lebensfreude in mir aufzu­drücken imstande ist. Ob sich ebenjene Türen auch bei den hiesigen Einwohnern öffnen wenn es regnet kann ich zwar nicht mit Gewißheit sagen. Schließen tun sie sich jedenfalls nicht. Auffallend nett, und zwar im unverkrampftesten Sinne, waren aus­nahmslos alle Menschen, denen ich be­gegnet bin.
In the very early morning I've left home today just to make sure, that I'm right on time in Brighton when an ambitious constant rain was about to start. Totally relaxed the small city by the sea didn't put too much effort in bewitching me, but nevertheless did excactly this. My wind­proofed heart was taken by the rainy storm immediately. Well, to tell the truth the so called "sea-weather" is one of the things which are more than able to make me totally happy. I can't tell if it is the same with the locals. But one thing I can tell for sure; they do not get upset by a weather like this. Everybody I met today was perfectly nice in a very relaxed manner.




So auch Margaret, die mir , obwohl in Eile, noch eben schnell gute Tipps für meinen Aufenthalt gibt. Margaret arbeitet als Rechtsanwältin in Brighton und ist gerade auf dem Weg nach London, wo sie gemeinsam mit ihrem Mann ein Tanz-Stück ansehen wird. Es geht also alles ganz schnell mit uns; Margaret findet die Fotos lustig: "fun-photos" und antwortet auf meine hastig gestellte Frage, was ihr im Leben wichtig ist: "Happiness." Und ja, sie selbst sei auch happy.
Just like Margaret, who gave me some interesting recommendations for my stay, although she was already in a hurry. Margaret works as a lawyer and she was just about to leave to London, where she, together with her husband, planned to watch a dance-theatre-play. So our en­counter wasn't too long. Margaret said she liked the photos: "fun-photos", and her reply on my hastily asked question, what she considers important in life was: "Happiness." And, yes, she herself is happy, as well.




Wenn ich an einen neuen, fremden Ort komme, dann treibt es mich immer hinaus, erst einmal möglichst viel zu sehen. Ich möchte ein Gefühl dafür bekommen wo ich bin, wie es dort ist, wie der Ort und ich uns wohl verstehen werden, wie leicht oder schwierig es mit den Menschen sein wird, ob ich einen Zugang finde oder ob ich quasi von draußen hineingucke. Das geht oftmals am besten zu Fuß, vor allem in überschaubaren Städten wie Brighton. Hier folgen also die Bilder meines ersten Stadtspaziergangs von dem ich nassge­regnet, guter Dinge und zufrieden beseelt in mein Hotel zurückgekehrt bin.
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When I'm at a new and foreign place I always feel like I want to see as much as possible in the very beginning. I need to get a feeling where I am, how it is, how people are, if the place and I will get along quite well. I want to find out if I get in touch with the place easily or if I possibly look at it like from the outside. Often it's the best way to take a long stroll, especially in manageable places like Brighton. So here are the pictures of my first extensive walk through Brighton, from which I came back to my hotel soaked with rain but happy inside.
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Donnerstag, 19. April 2012

Sitzgelegenheit


Istanbul ist ohne Zweifel eine große Stadt, das steht fest. Ich habe ohne Zweifel kei­nen besonders ausgeprägten Orientierungs­sinn, auch das steht (leider) fest. Und auch wenn ich dennoch immerzu meine ich könnte - ganz Ortskenner -  den ein oder an­deren Weg abkürzen, so musste ich während meiner ausgedehnten Stadtspa­ziergänge durch diese sehr (!) hügelige Stadt gleich mehrfach einsehen, dass ich, im besten Fall,  im Kreis umhergeirrt war.
In geradezu ignoranter Verleugnung meiner Orientierungsschwäche laufe ich am liebs­ten ohne Straßenkarte mehr oder weniger einfach so drauf los. Da Karten in Istanbul ohnehin nicht stimmen, wie ich nicht nur lesen sondern auch erfahren durfte (Karte lesen kann ich), ist diese Taktik eigentlich auch nicht verkehrt. Die Größe der Stadt, die zahlreichen, ähem... Umwege, die vielen steilen Treppen; vielleicht hat all dies meinen Blick sensibilisiert für die vielen Stühle und Höckerchen am Weges­rand. Vielleicht sind sie mir auch auf­gefallen, weil sie leer und bereit standen, ja gleichsam zu warten schienen: auf besseres Sitz-Wetter, den wahren Besitzer, auf wen oder was auch immer. Bin ich nach meiner letzten Istanbul-Reise heimgekehrt mit einer Serie der sitzenden Männer, so sind es dieses Mal schlicht nur die Stühle.
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Istanbul is a huge city, beyond doubt. I have a badly developed sense of direction, also beyond any doubts. And even if I'm nevertheless convinced that I possibly could take some short cuts, just like a local, I again and again had to experience, that I simply walked around in a curcuit (at best).
Ignoring consequently that my sense of direction is so unincisive I prefer to start my strolls without using any maps, just walking wherever it takes me. For the reason that Istanbul maps mostly are incorrect anyway, as I could not only read but also experience, this somehow isn't the worst tactic, anyway. The size of the city, my extensive detours, all the steeply stairs, maybe all this aroused my attention for all the empty chairs and stools all over the place. Maybe they caught my attention because they seemed to wait for their owners to sit on, for fine weather, or for whom or whatever.  I took a photo-series of sitting men in Istanbul last time. This time I simply took pictures of empty chairs.
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Mittwoch, 21. März 2012

Alex


So richtig schön finden ihn offenbar die wenigsten: den Alexanderplatz.  Die einen bemängeln die alten, die anderen die neuen, zur Sünde gekürten architekto­nischen Bauwerke.
Mich hat er gestern gerufen, der Alex. Aus keinem bestimmten Grund und ohne irgend­eine Absicht, außer der, mich zu zerstreuen, bin ich ihn besuchen gegangen. Nicht dass er oder jemand sonst  davon Notiz genommen hätte. Aber wie ich so über ihn hinweglief, über den Platz, da kam mir folgender Satz in den Sinn: "Es ist ja wirklich beruhigend hässlich hier." Und auch wenn das verwundern mag; ich meine es im besten Sinne. Die monströs gereihte Betoneinfalt ist planvoll  misslungen. Aber sie wimmelt von Menschen und ist von einer aufrichtigen Hässlichkeit, die groß­zügig und nonchalant den Charme des Schönen zu verbreiten versteht. Das rechne ich ihm hoch an, dem Alex, und verneige mich mit dieser Fotoreihe vor des Platzes Stolz und Würde.
Dass vor dem Haus des Reisens nun Palmen wedeln, die ebensowenig ihr Versprechen einzulösen vermögen wie ehemals das Haus des Reisens selbst, das zeugt von Haltung und Humor.

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Obviously there aren't too many people who think the Alexanderplatz is beautiful. Some critizise the old, some critizise the new buildings, which both are always labeled as architectural sins.
Yesterday the Alex called for me quietly.  For no special reason, having no purpose in mind than to take my mind off things, I went there to pay him a visit. Neither the Alex nor anybody else took notice of my visit of course. But when I passed the Square suddenly these words crossed my mind: "Well, it is reassuringly ugly around here." And even if this probably sounds weired, I mean it in the best sense. The monstrous sea of concrete is unsuccessful in a well organized way. But the square is full of people and it is of an honest ugliness which is able to radiate beauty at the same time; nonchalantly and with generousness. I give great credit to the Alex for this, and so my todays photo series is ment as a bow to the squares pride and dignity.
In front of the formerly House of travelling are palms placed now, which aren't able to keep their  promise, as well as the house of travel didn't before. But anyway this tells of humour and attitude somehow.

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Sonntag, 27. November 2011

Sonntagsstadt


Sie war zwar heute verkaufsgeöffnet, die Stadt, hat sich aber doch von erstaunlich ruhiger Seite gezeigt. Vielleicht war es auch in mir selbst einfach ruhig, so dass ich mit entsprechendem Blick die Dinge sehen konnte. Wer mag das mit Bestimmtheit wissen?
Den einen oder anderen Stadtspaziergang hat es hier ja schon gegeben. Es folgen nun, in chronologischer Reihenfolge, ein paar Bilder vom heutigen.
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Although the city was open to business today I could witness a quite relaxed atmosphere around. Maybe I simply was calm myself, so that I had an appropriate view on things. Who knows?
I've posted one or another citywalk yet, and here are some moments of my sunday-stroll from today, in chronological order.
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Dienstag, 20. September 2011

Zeitung lesen, auswärts


In den vergangenen Monaten habe ich hie und da immer mal wieder lesende Menschen fotografiert. Dieser junge Mann beispielsweise liest seine Zeitung in einem Café in Frankfurt. Und in diesem harm­losen Satz verbergen sich auch schon die beiden zentralen Punkte des heutigen Beitrags, der mit einer Frage enden wird.
Nach einer Weile des "so-vor-mich-hin­sammelns" von Bildern, die Zeugnis geben über öffentlich anzutreffende Freunde des gedruckten Wortes, ist mir nämlich eines aufgefallen: alle Fotos dieser Reihe zeigen ausschließlich Männer. Und zwar zeitung­lesende Männer. In vier Monaten habe ich nicht auch nur eine zeitunglesende Frau fotografiert.
During the last months I took photos of reading people, here and there. This young man, for example, is reading the papers in a cafe in Frankfurt. And this innocent phrase contains the two basic points of  my post today, which will end with a question. After a while of  just-for-the-fun-of-it-collecting pictures of people who bear witness of being a friend of printed words I realized something: all photos of this series show men. Men reading the newspapers. I didn't shoot even one woman during 4 months.



Als mir das schließlich bewußt wurde, habe ich, meinem Bedürfnis nach Ausgleich fol­gend, den zeitunglesenden Frau­en erhöhte Aufmerksamkeit ge­schenkt. Allein; ich habe keine gefunden.
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When I finally took notice of this fact, I payed higher attention on women who were reading the newspapers. Just for my personal need of equation.But: I didn't find any.
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Montag, 12. September 2011

...draußen in der Stadt


Nachdem ich mich gestern aufs zitieren beschränkt habe, lass ich heute die Worte mal ganz weg. Nun, wenigstens beinahe.
Es folgen einige Bilder vom gestrigen Stadt­spaziergang.

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Yesterday I simply quoted, today I cut out the words completely. Well, almost at least.
Here are some pictures of my yesterdays city-stroll.

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Sonntag, 17. April 2011

Stadtspaziergang


"Mir fällt nichts ein. Mir fällt was auf." Dieses Zitat von Alfred Hrdlicka hat Frau Auge ihrem Blog vorangestellt, und ich leih es mir heute mal aus. Denn genau das passiert, kurz bevor ich ein Foto mache. Manchmal auch währenddessen, oder sogar erst hinterher. Selten fällt mir ein Moment schon auf, bevor er da ist. Beim letzten Foto war es allerdings genau so.
Stadtspaziergänge müsste die Überschrift eigentlich heißen, denn es war nicht nur einer, sondern mehrere. Und oft waren es nicht mal Spaziergänge, sondern Wege, gespickt mit Erledigungen. Und kleinen, eroberten Pausen. Für ein Foto, oder zwei.
Nachdem einem was aufgefallen ist, kann einem übrigens eine ganze Menge ein­fallen.
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"I don't imagine. I catch an image." this is my helpless try to translate a quote by Alfred Hrlicka, an artist fro Austria, which I found at Frau Auge's Blog. Today I borrow this quote, because it perfectly describes what happens the very moment befor I take a picture. Sometimes it happens while I take a picture, and sometimes even afterwards. Very rarely I perceive a moment before it is there, but this is what happened before taking the last photo.
All the photos were taken on different city-strolls, and sometimes it  haven't even been strolls, because I was on my way to settle issues. Every once in a while I take a short break, for a photo, or two.
After catching an image one can imagine quite a lot, by the way.
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Montag, 31. Januar 2011

Neulich, nieselregenmontags...


Manche Begegnungen und Fotos liegen mir derart am Herzen, dass ich gar nicht so leicht direkt was hinterherposten mag. So zum Beispiel geht's mir mit den Kleins, hier direkt untendrunter. Und auch wenn es schon drei Tage nicht geregnet hat gibt's zwischendurch nun eine kleine Nieselregen-Bilderserie, die am vergangenen und sehr verregneten Montag entstanden ist. Eine schöne Gelegenheit außerdem, nun endlich (nachdem es eigentlich schon in jeder Zeitung steht) auf Vivian Maier hin­zuweisen, von der ich kürzlich bei Visuelle Gedanken erfahren habe. Vivian Meier ist leider schon verstorben und gelangt gerade posthum zu Ruhm und Ehre. Hauptberuflich hat sie als Nanny in Chicago gearbeitet, aber an freien Tage ist sie mit ihrer Kamera unterwegs gewesen und hat das Leben auf der Strasse fotografiert. Niemals zu Vivian Maiers Lebzeiten sind die Fotos, und es sind sehr viele, irgendwo veröffentlicht worden. Nun jedoch werden nach und nach einige auf 'ihrem' Blog gezeigt, und glücklich, wer in Hamburg weilt: Dort wurde vor wenigen Tagen eine Ausstellung mit ihren Arbeiten eröffnet. 
Some meetings and photos mean such a lot to me, that it seems hard to find the right thing to post next. To me the Kleins from my previous post are like that. And eventhough it luckily didn't rain during the last days; here are some drizzle-pictures which I took on the last and very rainy monday. This moreover is quite a good chance to finally write something about Vivian Maier, although more or less all the newspapers have pubished her story in the meantime. I've heard at Visuelle Gedanken of her awesome story: Vivian Maier unfortunately died a few years ago, but currently she's posthumously coming to fame. She used to work as a Nanny in Chigago. But when she had her day off she always went out with her camera, taking photos on the streets. Never, during her lifetime, her photos, and she'd taken a large number,  were published or exhibited somewhere. By now they get posted, bit by bit, at 'her' blog, and in Chigago and Hamburg her work currently is presented in exhibitions.



Wie sehr mich die wunderbaren Bilder der so privaten Fotografin elektrisieren kann ich kaum in Worte fassen. Zumal die rudimentär bekannte Geschichte ihres Le­bens eine ganz eigene Faszination ausübt, die meinen Kopf ins Denken bringt.
Details zur allerorten verkündeten Lauf­feuer-Nachricht gibt's hier, oder hier, und bei Visuelle Gedanken kann man obendrein einen sehr anschaulichen TV-Bericht von Chicago Tonight sehen.
Und nun noch ein paar Fotos von der Kölner Domplatte....
I'm not even able to find some words to describe, how galvanizing the photos of this private photographing woman are to me. Especially since the rudimentarily known story of her lifetime is, on top of it all, so fascinating, keeping my mind busy.
Here you may find some more details of these news, currently spreading like wildfire in germany. At Visuelle Gedanken you'll find an interesting TV- report of Chicago-Tonight.
And here you'll find some more pictures from around the Cologne Cathedral...


Freitag, 14. Januar 2011

Regen-Reigen


Erdogan ist in Istanbul geboren und hat dort 22 Jahre gelebt. Dann ist er nach Cambridge gegangen um Wirtschaftswis­senschaften zu studieren. Dass sein Kleidungsstil durchaus englisch anmutet ist aber purer Zufall, meint er. Nun lebt Erdogan in Köln und  ist "...in der Automobilbranche tätig." Er ist Inhaber einer Zuliefererfirma für Autoteile. Auf meine Frage was er im Leben wirklich wichtig findet antwortet er nach kurzem überlegen mit schelmischem Blick: "Ehr­lichkeit". Natürlich erzähle ich ihm begeistert von meiner Istanbul-Reise, und versuche mit meinen zweieinhalb Sätzen Türkisch Eindruck zu schinden. Leider passen sie aber vom Sinn her gar nicht in unser Gespräch, und so setze ich meinen kleinen Foto-Ausflug im Regen fort. Erdogans leicht versehrter Schirm eröffnet also nun den Regen-Reigen, in dessen Verlauf besonders die halbkaputten, aber tapfer ihren Dienst verrichtenden Exem­plare mein Herz erobert haben.
Erdogan was born in Istanbul, where he lived for 22 years. Then he moved to Cambridge, to study economic sciences. That his style of clothings looks quite british is purposeless, he says. Now Erdogan lives in Cologne, and is  "...busy in the automotive industry." He runs a company for bought-in- automotive-parts. When I ask him what he considers really important in life he ponders for a moment, then he says "Honesty" with a waggish smile. Of course I enthusiastically tell him about my trip to Istanbul, and I try to impress him with my few words in turkish. Unfortunately they don't make any sense in our concersation, and so I continue my little photo-stroll through the rain. Erdogans lightly disabled umbrella now opens up the rain-roundel, and all the almost broken ones, which still render a good service to their owners, immediately won my heart.



Montag, 27. Dezember 2010

Kleine Nachlese


Heute gibt's zur Abwechslung nur wenig Text und dafür viele Bilder. Die sind alle im Verlauf des sich dem Ende entgegen neigenden Jahres entstanden, und nun ist es, wie ich finde, Zeit, dass sie mal vor die Tür kommen. Um sie zu machen bin ich ja schließlich auch vor die Tür gegangen, und rückblickend, wie man das so macht am Jahresende, kann ich sagen; es war schön dort, also vor der Tür.  Draufklicken macht die Bilder groß und hier geht's los und weiter...
For a change today I post less text, but many photos. All of them were taken during this year, wich in these days is drawing to an end. I thought it would be nice to let them out now, especially because I could only take all these pictures while I was out myself. And, looking back,  as it is usual at the end of the year, I can say: it was nice out there. Click to enlarge and please follow this way...

Sonntag, 18. Juli 2010

Behind the digger-scenes





Um mal was persönliches zu erzählen: Wenn ich als Kind einen Film im Fernsehen gesehen habe (vorzugsweise Derrick) dann habe ich immer überlegt wo wohl die Lampen stehen. Denn ich wußte sie sind da; man sieht sie nur nicht. Ich habe mich auch immer gefragt, wer wohl die Men- schen sind, die da im Nachspann aufge- führt sind. Das ist sicher mit ein Grund für meine Berufswahl. Auf jeden Fall aber stell' ich immer wieder fest; mein Herz gehört den Helden im Hintergrund. Deswegen hier nun, quasi zum wieder-aufwärmen, meine Liebeserklärung an die Helden vom Melt. Tagelang bin ich über das Ferropolis-Ge- lände gelaufen und hab sie beim Arbeiten fotografiert. Mit vielen hab ich ein Schwätzchen gehalten, und immer wieder hab ich mich über den auffällig freund- lichen Umgang untereinander gewundert und gefreut. Ich hab kaum ein Bild vom Festival selbst gemacht. Da war am selben Platz plötzlich eine andere Welt, und ich konnte und wollte nicht so recht hinein.
Hier geht's weiter...
To tell something personal: when I was a child, watching a movie on tv, I always tried to guess where the spotlights are hidden. I knew they were there; I just couldn't see them. And I always wondered who all these people were, listed in the closing-credits. This is a reason for my choice of profession, for sure. But most certainly I can see, that my heart always belongs to the heroes of the background. For this reason, so to say as a little warm-up again, my declaration of love for the melt!-heroes is following. For days I walked the Ferropolis-area, taking pictures of the working crew. With quite some of them I had a little talk, and over and over again I was happily surprised by the gentle cooperation all over the place. I hardly took any picture of the festival itself. Suddenly a different world took the place over, and I didn't really feel like entering it.
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Mittwoch, 7. Juli 2010

Reden ist Schweigen...


...oder so ähnlich geht doch das Sprichwort los. Ich jedenfalls habe momentan keine Lust zum reden. Weil ich es aber auch nicht machen kann wie Nena vorschlägt habe ich mir zur Abwechslung mal andere Fotomotive gesucht. Und zwar welche die sich derzeit allerorten förmlich aufdrängen. Lauter Fahnen zu veröffentlichen ohne Flagge zu zeigen fällt mir allerdings auch schwer; deswegen hier ein Interview dass der Frage nachgeht ob Fussballnationalstolz zu Rassismus führt, gefunden bei Netz- gegen-Nazis.de. Etwas plätschernder liest sich hingegen ein Gespräch in der Köl- nischen Rundschau (danke Herr Mathieu) über das passende Gemeinschaftsgefühl zum weltmeisterlichen Großereignis. Deutschlands derzeit berühmteste Fahne hängt übrigens in Berlin, gehisst von Ibrahim Bassal. Der musste bereits 2 mal miterleben dass seine Fahne dermaßen polarisiert und Gefühlsstürme verursacht, dass sie ihm jeweils grob entrissen wurde.
Ich persönlich freu mich einfach ganz naiv auf das Spiel; das ist nämlich spannend, und reden muss ich auch nicht. Zum weitergucken hier entlang...
Talk is silver, silence is golden; and today I personally don't feel in the right mood for talking at all. So I decided to make a change for this time, and chose some different subjects for my photos, which are spread out all over the place at the moment in germany. And because it's, different than in other countrys, still a big thing to show patriotism here, in order not to risk the blame of racism, this is quite a well discussed topic in these days. So, to me also it's important to be understood in the right way; here's my point of view: Against racism. Germanys most popular flag besides currently is in Berlin; there Ibraihim Bassal hoised it and had to experience that it polarises and evokes emotional rollercoasters; twice it was snitched already, but Ibrahim doesn't surrender and keeps buying new ones.
I'm ingenuously looking forward to the match tonight; it's exciting and I don't have to talk either.
To see more; this way please...